„Ventiquattro linee guida“: Portraits von Fenstern und Türen

Ein Land und seine Vergangenheit kann man auch durch seine Fenster und Türen entdecken: Cristina de Vita und Silvana Pasanisi waren unterwegs in der Basilikata und ließen sich von diesen zu einem Buch inspirieren. Das kleine Juwel in italienischer Sprache „Ventiquattro linee guida“ bringt ihre Gefühle zum Ausdruck.

„Ventiquattro linee guida“ ist der Titel eines kleinen, niedlichen und auch überraschenden Buches, das durch die Zusammenarbeit von Cristina de Vita und Silvana Pasanisi entstanden ist. Die beiden haben ihre Eindrücke und Gefühle nach einer Reise durch Altstädte in der Basilikata auf eine außergewöhnliche Art und Weis verewigt. Für das Buch hat de Vita unter ihren vielen Bildern genau vierundzwanzig ausgewählt. Es geht aber nicht um Landschaftsbilder, sondern um Türen und Fenster. Die meisten davon sind verschlossen und sind Metaphern für eine Welt, die schon lange nicht mehr existiert. Eine vergangene Welt, welche die beiden Autorinnen sehr lieben und in uns nostalgische Erinnerungen weckt. Für jedes Bild hat Silvana Pasanini ein kurzes Gedicht erfasst. Es sind ergreifende Verse, die von vergangenen Geschichten, Existenzen und Erinnerungen erzählen und uns ein Bild der alten Zeiten und von verschiedenen Schicksalen vermitteln. „Ventiquattro linee guida“ ist ein Buch im kleinen Format, das aber tiefe Gefühle hervorruft und ein Genuss für Liebhaber*innen der Fotografie, der Poesie und der italienischen Sprache ist.     

Informationen:

„Ventiquattro linee guida“ (Vierundzwanzig Leitfaden)

von Cristina de Vita und Silvana Pasanisi

Antonio Dellisanti Editore

ISBN 978-8898791736  

www.antoniodellisantieditore.it

Rezension und Aufmacher-Bild: Nicoletta De Rossi

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