Italien ist wunderschön und einzigartig

Der Veroneser Journalist Stefano Cantiero meint, dass Italien so wunderschön und einzigartig ist, dass es sich auf jeden Fall lohnt, es zu entdecken. In seine Region Venetien ist er aber richtig verliebt!

Gleich am Anfang des Interviews betont Stefano Cantiero, dass Italien nicht nur wunderschön, sondern auch einzigartig (unica) ist, denn dieses Land bietet eine unglaubliche Konzentration an Sehenswürdigkeiten, Schönheit, Landschaft und Biodiversität. Cantiero erzählt wahre Geschichte über Traditionen, Sehenswürdigkeiten, kulinarische Spezialitäten, und vor allem über die Menschen seiner Region Venetien, wo er sich sehr gut auskennt. Wenn der Besucher die norditalienische Region bereits besucht hat, würde er ihn ins Landinnere begleiten, um ihm das wahre Gesicht des Veneto zu zeigen, wo die Menschen in Stille arbeiten und produzieren, zum Beispiel in die Hochebene Altopiano di Asiago, wo es die höchste Konzentration Italiens an aktiven malghe (Almen) gibt. War jemand noch nie in Venetien, sollte er, seiner Meinung nach, unbedingt die Highlights der Region, wie Venedig oder Verona, kennenlernen. Genau in Verona fühlt er sich am wohlsten, vor allem im pulsierenden Zentrum der Stadt, auf den Plätzen Piazza delle Erbe und Piazza Dante, welche die intime Seite Veronas zeigen und wo man auch seine alte Geschichte „atmen“ kann.
„Woran sollte Italien arbeiten, um sich der Welt und der Öffentlichkeit im touristischen Bereich besser zu präsentieren?“, frage ich den Journalisten und Blogger, der ständig unterwegs ist.
„Italien kann über sich selbst nicht gut genug kommunizieren, und der Tourismus ist ein noch eher unkoordinierter Bereich. Dieses Land sollte seiner unendlich vielen Schätze bewusster werden und sich vernetzen,“ betont Cantiero. Der Veroneser fügt lächelnd hinzu: „Trotzdem sind wir Italiener genial: Trotz der vielen Einschränkungen finden wir immer unser unwiderstehliches Lächeln: Wenn wir gut kommunizieren, sind wir unbesiegbar.“ Daher ist es sicherlich kein Zufall, dass, wenn er an sein Land und seine Landleute denkt, ihm sofort das Wort „Lächeln“ (sorriso) auffällt.

Stefano Cantiero bezeichnet sich als „Journalist der Traditionen“ und Storyteller der Eigentümlichkeiten. Nach fast 20 Jahren TV-Erfahrung entschied er sich 2015 für die digitale Welt. Seitdem ist Cantiero ein erfolgreicher Blogger geworden.  Seine neueste App heißt „Ti porto io

Interview: Nicoletta De Rossi    •   Bild: privat

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