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Venedig: 60. Biennale Arte (Arsenale)

Unter dem Titel „Stranieri Ovunque – Foreigners Everywhere“ findet in Venedig die 60. internationale Kunstausstellung Biennale Arte 2024 statt – Eindrücke von den ausgestellten Kunstobjekten im Arsenale.

Die diesjährige Biennale Arte widmet sich den Werken von Künstlerinnen und Künstlern mit Migrationshintergrund, Emigranten und Flüchtlingen. Die Biennale Arte 2024 in Venedig bevorzugt Künstlerinnen und Künstler, die noch nie an der internationalen Ausstellung teilgenommen haben. Besonderes Augenmerk wird auf Projekte im Außenraum gelegt. Künstlerischer Leiter der 60. Ausgabe und Kurator der zentralen Ausstellung ist Adriano Pedrosa. Die ausgestellten Kunstwerke gehen auf eine Emigrationserfahrung zurück. Vor allem die Videos, die das Leben einiger Flüchtlinge zeigen, sind schockierend. Spätestens hier wird einem bewusst, dass jeder von uns ein potentieller Migrant/Fremde ist.

Foreigners Everywhere – Fremde überall

Der Titel „Stranieri Ovunque – Foreigners Everywhere“ stammt aus einer Serie von Werken, die das Pariser Kollektiv Claire Fontaine seit 2004 geschaffen hat. Die Werke bestehen aus verschiedenfarbigen Neonskulpturen, auf denen die Worte „Foreigners Everywhere“ in verschiedenen Sprachen zu lesen sind. Der Ausdruck geht auf den Namen eines gleichnamigen Kollektivs aus Turin zurück, das Anfang der 2000er Jahre gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Italien kämpfte.

Wann: bis zum 24. November 2024

Informationen: www.labiennale.org/it

Die Ausstellung wird von 88 nationalen Beiträgen in den historischen Pavillons in den Giardini, im Arsenale und im historischen Zentrum von Venedig flankiert. Vier Länder nehmen zum ersten Mal an der Kunstbiennale teil: die Republik Benin, Äthiopien, die Demokratische Republik Timor Leste und die Vereinigte Republik Tansania. Nicaragua, die Republik Panama und der Senegal sind zum ersten Mal mit eigenen Pavillons vertreten.

Über den City Pass von Venedig: www.veneziaunica.it/de

Text: Nicoletta De Rossi – Bilder: Nicoletta De Rossi und Harald G. Koch

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