Der Stadtpark Pamphilj in Rom

Rom: In der großen Parkanalage Villa Doria Pamphilj entdeckt man neben dem Casino Algardi, wo Italiens Regierungschefs heute hohe Gäste empfangen, noch einiges Besonderes.

Das weiße imposante barocke Landhaus „Casino del bel respiro“ (oder Casino Algardi) erhebt sich zwischen den Palmen und den Bäumen im Herzen der etwa 180 ha großen Parkanlage Villa Doria Pamphilj mitten in Rom. Jogger laufen quer durch den Park, Kinder spielen miteinander, Jugendliche unterhalten sich, eine Gruppe macht Yoga und ein paar ältere Herrschaften gehen Gassi. Keiner scheint das barocke Lustschlösschen richtig wahrzunehmen – den Meisten hier sind die Grandezza und die Bellezza Roms nichts Außergewöhnliches.  

Natur und Geschichte im Alltag vereint

Bereits seit Jahrzehnten gehört Villa Doria Pamphilj zum Alltag der Römer. 1957 kaufte der Italienische Staat den Park und das dazu gehörige, in den Jahren 1644–1652 erbaute Lustschlösschen von Alessandro Algardi. Das kleine Schloss dient heute als Ort für offizielle Staatsempfange. Um das Gebäude besser zu sehen, steigen wir ein paar Treppen hoch bis zu einer Terrasse: Von hier aus genießen wir den Blick auf den perfekt gepflegten italienischen Garden und die Villa. Das Grüne der Buchsbäume bildet einen starken Kontrast zu der weißen, mit Reliefs verzierten Fassade des Landhauses. Bei unserem Spaziergang entdecken wir mitten in der Natur auch kleine Wasserfälle, eigenwillige Figuren und Statuen, extravagante Kapellen und Teile des antiken römischen Aquädukts Traiano Paolo.

Informationen über Villa Doria Pamphilj hier

Text: Sylvia Pastres

Bilder: Harald G. Koch

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