„Urban Love Makes Urban Poem“

Der Gedichtband „Urban Love Makes Urban Poem“ von Paolo Aldrovandi verblüfft und fasziniert den Leser durch seine unverblümte Sprache und seine direkte Botschaft.

Es sind raue, fast verwirrende Wörter, die der Autor Paolo Aldrovandi in seinem Gedichtbuch „Urban Love Makes Urban Poem“ auswählt. Der Autor, der aus Mantua stammt, der Heimatsstadt des altrömischen Dichters Publius Vergilius Maro, erlebt seine Dichtung sehr intensiv. Sein Job bietet ihm die Gelegenheit, sehr oft alleine zu reisen: Dabei konfrontiert er sich mit vielen unbekannten Welten, die seinen analytischen Blick anziehen. Seine Gedichte lösen bei dem Leser beunruhigende Gefühle aus, die nicht viele in unserer Gesellschaft wagen, auszudrücken: Aldrovandi schreit sich in diesem Band  seine ganze Seele aus dem Leib – mit quasi kathartischem Effekt – und zwingt den Leser zum Nachdenken, beispielsweise bei den Dichtungen des ersten Teils des Buches über die Wintermonate oder bei dem Gedicht „Brot“ in der zweiten Hälfte des Bandes.
Desillusioniert, traurig und besorgt klingen Aldrovandis Sätze: Ob es überhaupt noch Hoffnung für die Liebe in der Zeit des Internets gibt? Vielleicht doch „Ich werde mein empfindliches und mittlerweile illusionsarmes Herz nicht zerdrücken lassen“, schreibt der italienische Autor in dem Gedicht „Erde“.
Aldrovandi ist auch Koordinator des internationalen Festivals der Poesie „Festival Internazionale di Poesia Virgilio“.

„Urban Love Makes Urban Poem“
Independent-Verlag Marc Latza
Deutsche Übersetzung von Enrica Santoni-Rothfuß
128 Seiten
ISBN: 978-3-9819541-1-1
www.poesiaterradivirgilio.it

Text: Nicoletta De Rossi

Erscheinungsdatum: 30.04.2019

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