ILfest 2022: ein Hoch auf die italienische Literatur

ILfest steht für „Italienisches Literaturfestival München“ und ist das einzige Festival in Deutschland, das sich der italienischen Literatur widmet. Heuer findet ILfest 2022 vom 1. bis zum 3. Juli statt.

Jeder Liebhaber der italienischen Literatur ist herzlich zum ILfest 2022 eingeladen. Das italienische Literaturfestival München findet vom 1. bis zum 3. Juli in der Pasinger Fabrik in München statt. Ob in italienischer oder deutscher Sprache, es wird einen regen Austausch mit den Autoren geben.

Das Thema Haus steht im Mittelpunkt von ILfest 2022, und zwar im weitesten Sinne: Wohnung, Stadt,
Planet und Körper, in Relation zu den ‘eigenartigen Zeiten’, die wir gerade durchleben.

“Was haben die Häuschen der drei kleinen Ferkel und Le Cabanon Le Corbusiers gemein? Ist der frühe
bürgerliche Traum des Eigenheims zusammen mit dem Boom zu Ende gegangen? Welche Form benötigt
das Haus in Zeiten der Sharing Economy und Notlagen wie Kriege und Migration? Wie hat Ikea nicht nur die Art verändert, wie wir uns Räume vorstellen, sondern auch wie wir leben?” Alles dreht sich rund um diese Fragen bei dem diesjährigen Festival ILfest 2022!

Wo: Pasinger Fabrik GmbH, August-Exter-Str.1, 81245 / direkt am S-Bahnof Pasing

Wann: 1.-3. Juli 2022

Informationen: www.ilfest.de

Zur Teilnahme: Abendkasse bei der Pasinger Fabrik, Tel. 82929079, online München Ticket (+VVK) – Einzelticket 10,-€ / Kinderveranstaltungen 5,-€ / Film 5,- € / Tagesticket 25,- € (Samstag oder Sonntag)
Streaming: über www.snapticket-live.de/shop/ILfest/
Einzelticket 6,- € / Gesamtticket 35,- € (7 Veranstaltungen Erwachsene, ohne Film)

Organisiert wird ILfest 2022 von Elisabetta Cavani/ItalLIBRI in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut München, mit Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München und unter der Schirmherrschaft des Italienischen Generalkonsulats in München.

Die Gäste der diesjährigen Ausgabe des Festivals sind: Luca Molinari: “Le case che siamo”; Gianluca Didino: “Essere senza casa. Sulla condizione di vivere in tempi strani”; Samanta Schweblin: “Hundert Augen”; Viola Ardone “Ein Zug voller Hoffnung”; Francesca Buoninconti: “Senti chi parla. / Senza confini”; Maddalena Fingerle: “Lingua madre”. Ist in unserer hypermodernen Zeit noch Dichtung möglich? Auf diese alte Frage geben vier junge PoetInnen
Antwort: Maria Borio, Tommaso Di Dio, Carmen Gallo und Massimo Gezzi.

Aktivitäten für Kinder finden mit Simona Morani (Il bosco di Bruno) und der Illustratorin Irene Penazzi (Nel mio giardino il mondo) statt. Die Fotoausstellung “Una stanza per scrivere” im Lichthof der Pasinger Fabrik gewährt Einblicke in die Häuser italienischer Autoren und Autorinnen.

Text: Nicoletta De Rossi

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