„Die letzte Blüte Roms“

Dem Römischen Kaiser Justinian I. gelang es, Geschichte zu schreiben – und das in einer  tiefen Krise: „Die letzte Blüte Roms“ ist ein interessantes historisches Buch von Peter Heather über das Zeitalter nach dem Untergang des Weströmischen Reiches.

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Peter Heather hat mit „Die letzte Blüte Roms“ ein informatives Buch geschrieben, das den interessierten Leser bei der Lektüre begeistert. Wer Interesse und Freude an historischen Ereignissen und vor allem an der Geschichte Roms nach dem Untergang des Weströmischen Reiches hat, der kommt mit dem im März erschienenen Buch des wbg Theiss Verlags voll auf seine Kosten.

Alles rund um das goldene Zeitalter Justinians
Der römische Kaiser Justinian I. (482-565) ging als einer der bedeutendsten Machthaber der Spätantike in die Geschichte ein. In relativ kurzer Zeit schaffte er es, das  Oströmische Reich zu stabilisieren und die verlorenen Weströmischen Provinzen in Nordafrika, Sizilien und Italien, den Nordwestbalkan und sogar Teile Südhispaniens zurückzuerobern. Im Buch „Die letzte Blüte Roms“ findet der Geschichtsliebhaber nicht nur historische Fakten, sondern auch zahlreiche und detaillierte Informationen über großartige Bauwerke wie San Vitale in Ravenna mit seinen großartigen Mosaiken (Abbildungen im Buch auf Seite 217) oder über die Via Flaminia – der antiken Straße widmet Heather sogar ein ganzes Kapitel. Indem der irische Bestseller-Autor das Zeitalter Justinians schildert, hinterfragt er kritisch, wie hoch der Preis für diese kurze Blütezeit Roms war, denn damit waren Leid und gigantische finanzielle und menschliche Verluste verbunden. Eine fesselnde und bereichernde Lektüre für jeden, der mit der Geschichte dieses Zeitalters vertrauter sein möchte.

„Die letzte Blüte Roms“
von Peter Heather
448 Seiten
ISBN 978-3-8062-3892-1

wbg Theiss: www.wbg-wissenverbindet.de

Text: Sylvia Pastres

Erscheinungsdatum: 17.05.2019

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