Biennale Arte 2022 Giardini: „Die Milch der Träume“

Unter dem Titel „Die Milch der Träume“ findet in Venedig die 59. internationale Kunstausstellung Biennale Arte 2022 statt – Eindrücke über die ausgestellten Kunstobjekte in den Pavillons der Giardini.

Die Vielfalt macht es bei der Biennale Arte 2022 in Venedig aus, besonders bei dieser Ausgabe. Die Kuratorin Cecilia Alemani sagte bei deren Eröffnung im April: „Als erste Italienerin in dieser Rolle möchte ich Künstlerinnen und Künstlern eine Stimme geben, um einzigartige Projekte zu schaffen, die ihre Visionen und unsere Gesellschaft widerspiegeln.“ Nicht zufälligerweise lautet das Thema der diesjährigen Ausgabe „Il latte dei sogni“ (Die Milch der Träume). Der Titel der Ausstellung stammt aus einem Bilderbuch von Leonora Carrington (1917-2011), in dem die britisch-mexikanische surrealistische Künstlerin eine magische Welt beschreibt. „Carringtons fantastische Kreaturen werden neben vielen anderen Verwandlungsfiguren Begleiter auf einer imaginären Reise durch die Metamorphosen der Körper und die Definitionen des Menschlichen“, erklärt Alemani.

Um fantastische und wunderbare Figure geht es auch bei den in den Pavillons der Giardini ausgestellten Kunstobjekten, welche die Fantasie beflügeln und staunen lassen. Sonoitalia hat für Sie hier ein paar Eindrücke der beeindruckendsten dort ausgestellten Kunstobjekte zusammengefasst.

Wo: Giardini, Arsenale und die Altstadt, in Venedig  

Wann: bis zum 27. November 2022

Informationen: www.labiennale.org

Die Zahlen der Biennale Arte 2022: 213 Künstlerinnen und Künstler aus 58 Ländern, 26 italienische Künstlerinnen und Künstler, 180 die ersten Beteilungen an der Kunstausstellung, 1433 ausgestellte Kunstobjekte und 80 neue Produktionen. Fünf Länder sind zum ersten Mal auf der Biennale Arte vertreten: die Republik Kamerun, Namibia, Nepal, das Sultanat Oman und Uganda. Die Republik Kasachstan, die Republik Kirgisistan und die Republik Usbekistan beteiligen sich erstmals mit einem eigenen Pavillon.

Text: Nicoletta De Rossi – Bilder: Nicoletta De Rossi und Harald G. Koch

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